Digitale Souveränität für Münchner Unternehmen

Weg vom US Cloud Act, weg von Vendor-Lock-in, weg von Schrems-II-Risiken. Hin zu Infrastruktur in Deutschland, Open-Source-Software und DSGVO-nativer Datenverarbeitung.

Serverstandort Deutschland · Open Source · DSGVO-konform · Aus München, seit 2012

Was ist digitale Souveränität?

Drei Dimensionen: Infrastruktur-Souveränität (Serverstandort und Jurisdiktion), Software-Souveränität (Open Source ohne Vendor-Lock-in) und Datenhoheit (wer hat Zugriff, nach welchem Recht). Wer seine digitale Infrastruktur auf US-Cloud-Anbietern betreibt, gibt alle drei Dimensionen teilweise auf.

Die Landeshauptstadt München hat 2024 den Digital Sovereignty Score (SDS) als 5-stufigen Index eingeführt. Ein Bewertungssystem für die Unabhängigkeit von ausländischen Anbietern. Wir helfen Unternehmen, ihren SDS zu verbessern.

Die drei Risiken bei US-Cloud-Abhängigkeit

⚖️

US Cloud Act

US-Behörden können von US-Cloud-Anbietern Daten verlangen. Auch bei Servern in Europa. DSGVO schützt nur eingeschränkt.

🔒

Vendor-Lock-in

Proprietäre Formate und Schnittstellen machen Wechsel teuer und aufwendig. Jede Preiserhöhung trifft direkt, ohne Alternativen.

🌊

Schrems-II-Risiko

EuGH-Urteil 2020: Datentransfers in die USA benötigen Transfer-Impact-Assessment und SCC. Bußgelder bei Verstößen steigen.

So verbessern wir Ihren SDS

🖥️ Infrastruktur in Deutschland

  • Eigene Server in München und Nürnberg
  • Kein US Cloud Act, keine Drittlandtransfers
  • nginx statt AWS/Azure. Volle Kontrolle
  • 60-Tage-Backups auf getrennten Systemen
  • AVV gemäß Art. 28 DSGVO inklusive

🔓 Open-Source-Software

  • WordPress, Drupal, Mailcow, Nextcloud
  • LimeSurvey, Matomo (statt Google Analytics)
  • Keine Per-User-Lizenzkosten
  • Volle Code-Transparenz
  • Jederzeit umzugsfähig (keine Lock-ins)

🛡️ DSGVO-native Tools

  • CCM19 statt US-Consent-Banner
  • Matomo statt Google Analytics
  • Brevo/CleverReach statt Mailchimp
  • EU-Rechenzentren durchgängig
  • Keine Cookies an US-Server

📅 Managed Open-Source-Apps

Für wen lohnt sich digitale Souveränität?

🏛️

Öffentliche Verwaltung

IT-Planungsrat, EVB-IT, Vergabe-Vorgaben: Open Source ist oft bevorzugt.

🏥

Gesundheitswesen

Praxen, Kliniken, Sozialträger. Art. 9 DSGVO macht US-Cloud praktisch unmöglich.

⚖️

Kanzleien & Steuerberater

Berufsgeheimnisträger: Mandantendaten gehören nicht auf US-Server.

🏢

Mittelstand & Konzerne

Geschäftsgeheimnisse, F&E-Daten, strategische Infos. Datenhoheit ist Wettbewerbsvorteil.

Häufige Fragen zu digitaler Souveränität

Was ist der Digital Sovereignty Score (SDS)?

Ein 5-stufiger Index der Landeshauptstadt München, der bewertet, wie unabhängig ein IT-Service von ausländischen Anbietern und Jurisdiktionen ist. SDS 1 = optimal (voll souverän), SDS 5 = hochkritisch. Die Stadt bewertet ihre eigenen Services damit. Aber die Methodik ist auch für Unternehmen nutzbar.

Reicht Serverstandort Deutschland für digitale Souveränität?

Nein. Viele „deutsche“ Hoster nutzen AWS Frankfurt oder Azure Germany. Unterliegt trotz Serverstandort Deutschland dem US Cloud Act, weil die Muttergesellschaft US-Recht unterliegt. Echte Souveränität erfordert nicht-US-kontrollierte Infrastruktur, wie wir sie betreiben.

Warum reicht DSGVO allein nicht aus?

DSGVO schützt nur personenbezogene Daten europäischer Bürger. Geschäftsgeheimnisse, Quellcode, Verträge, F&E-Daten sind nicht DSGVO-geschützt. Für diese braucht es Infrastruktur-Souveränität. Bei öffentlichen Aufträgen gelten zusätzlich Vergaberichtlinien und IT-Sicherheitsstandards über DSGVO hinaus.

Ist Open-Source-Software wirklich sicher?

Ja. Open Source ist in der Regel sicherer als Closed Source, weil der Code von einer weltweiten Community geprüft wird. Sicherheitslücken werden schnell gemeldet und gepatcht. Die größte Herausforderung: professioneller Betrieb (Updates, Monitoring, Backups). Und genau den übernehmen wir.

Können wir Microsoft 365 einfach verlassen?

Schrittweise ja. Wir haben mehrfach Microsoft-365-Migrationen begleitet: E-Mail → Mailcow Groupware, SharePoint/OneDrive → Nextcloud, Teams → Jitsi Meet oder Mattermost. Migration dauert je nach Team-Größe 4–12 Wochen, Daten-Export ist meist unkompliziert.

Was kostet eine SDS-Beratung?

Die Erstberatung ist kostenlos: 30 Minuten, Analyse Ihrer aktuellen Lage, erste Empfehlungen. Darauf aufbauend: individuelles Souveränitäts-Strategie-Projekt mit Migrationsplan. Typisch 2.500–8.000 € für ein mittelständisches Unternehmen, abhängig von Umfang.

Wie lange dauert eine komplette Umstellung?

Das hängt vom Scope ab. Einzelne Services (z.B. E-Mail auf Mailcow) sind in 2–4 Wochen umgestellt. Eine komplette Umstellung aller digitalen Werkzeuge braucht 6–18 Monate. Wir empfehlen iterative Vorgehensweise: erst die risiko-kritischsten Services, dann Produktivitätstools, zuletzt Nice-to-Haves.

Souveränität erkunden. Kostenlose Erstberatung

30 Minuten mit einem CMS-ADMINS-Berater. Wir analysieren Ihre aktuelle Lage, identifizieren die größten Souveränitäts-Risiken und skizzieren einen pragmatischen Migrationsplan. Kostenlos, unverbindlich.

Souveränitäts-Bausteine im Überblick

📅

Mailcow Groupware

Exchange-Alternative aus München. E-Mail, Kalender, Kontakte, Webmail.

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🧩

Managed Open-Source-Apps

Nextcloud, BlueSpice, Metabase, Zammad. Alles in Deutschland gehostet.

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☁️

Hosting

Server in München. Kein AWS, kein Azure. nginx, WordPress, Drupal.

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📋

Alle Produkte

Das komplette Leistungsportfolio im Überblick.

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