TL;DR. WordPress oder Drupal — die Wahl hängt von Know-how, Inhaltsstruktur und Betreuungsmodell ab.
| Worum es geht | Ein Vergleich der beiden Open-Source-CMS WordPress und Drupal als Entscheidungshilfe für neue Webprojekte. Beide sind kostenlos, seit langem am Markt und werden aktiv weiterentwickelt. |
| WordPress | Rund 60.000 kostenlose Plugins und etwa 10.000 kostenfreie Themes, Marktführer mit gut 65 Prozent. Dank 5-Minuten-Installation auch ohne Programmierkenntnisse schnell aufgesetzt — ideal für schlanke Unternehmensseiten und Blogs. |
| Drupal | Rund 49.000 Module und 3.000 Themes, API für eigene Module. Bringt von Haus aus verschiedene Inhaltstypen und ein ausgeklügeltes Rechtemanagement mit — erste Wahl für Intranets, Mitgliederbereiche und komplexe Content-Hubs. |
| Sicherheit | Jedes CMS kann gehackt werden, wenn Core-Updates, veraltete Plugins oder alte PHP-Versionen vernachlässigt werden. WordPress verzeichnet durch seine Verbreitung mehr automatisierte Angriffe. |
| Unser Service | Für unsere Wartungskundschaft laufen Backups und Updates automatisch im Rahmen des Vertrags; neu aufgedeckte Sicherheitslücken beheben wir in der Regel sofort oder sehr zeitnah. |
Veröffentlicht: 22.12.2022 · Letzte Aktualisierung: 11.08.2026
Als Agentur für WordPress und Drupal kennen wir die Stärken und vor allem auch die Schwächen der jeweiligen CMS ganz genau. Die typische Frage beim Start eines neuen Webprojekts an uns lautet deshalb oft: Welches CMS passt denn nun wirklich zum Projekt?
Beide Content-Management-Systeme sind
- kostenlos,
- als Open-Source-Software erhältlich,
- bereits lange am Markt.
WordPress und Drupal werden stetig weiterentwickelt. Beide Systeme verfügen im Hintergrund über aktive Entwicklungs- und Design-Communitys, die für die Sicherheit und die Usability der Anwendungen sorgen.
Drupal oder WordPress: Was für wen?
Für wen ist welches CMS nun besser geeignet? Dafür eignen sich am besten die folgenden drei Fragen zur Eingrenzung.
Laien oder Fortgeschrittene?
WordPress hat mit seiner berühmten 5-Minuten-Installation ganz klar die Nase vorn, wenn es um Installation und Einrichtung geht. Selbst ohne jede Programmierkenntnisse ist eine WordPress-Website schnell aufgesetzt – die große Auswahl an Themes und Plugins macht es möglich.
Drupal erfordert ein wenig mehr technisches Know-how. Die Einrichtung ist auch für Laien zu bewältigen, die Anpassung auf das geplante Projekt macht dann aber doch oft professionelle Entwickler nötig.
Einfache Website oder komplexer Content-Hub?
WordPress gilt als klassisches Blog-CMS, genau dafür ist es ursprünglich entwickelt worden. Im Grunddesign kann WordPress deshalb auch genau zwei Inhaltstypen sauber verarbeiten: Blogbeiträge und Seiten. Das macht es zum idealen CMS für schlanke Unternehmensseiten oder Blogs.
Drupal bringt schon in der Grundkonfiguration verschiedene Formen von Inhaltstypen mit sowie ein ausgeklügeltes Rechtemanagement für Benutzerrollen. Das integrierte Social Feature macht Drupal zur besten Wahl, wenn Intranets oder Mitgliederbereiche zum Funktionsumfang der Website gehören sollen.
Selber machen oder machen lassen?
WordPress kann in aller Regel mit wenig technischem Geschick selbst betreut werden. Backups und Wartungsarbeiten sollten aber unbedingt regelmäßig erfolgen. Durch seine starke Marktposition sind Websites mit WordPress als CMS häufig Hacking-Angriffen ausgesetzt. Wer die Sicherheit für seine WordPress-Seite nicht sicherstellen kann, sollte zumindest diesen Punkt in vertrauenswürdige Hände legen.
Drupal ist bei der individuellen Ausgestaltung schon anspruchsvoller. Meistens entscheiden sich Unternehmen oder Organisationen deshalb dafür, die Gestaltung und Betreuung in erfahrene Entwicklerhände zu legen. Das ist natürlich ein Kostenpunkt. Das entsprechende Budget sollte dann auch langfristig zur Verfügung stehen, um die Drupal-Seite kontinuierlich weiterzuentwickeln.
Drupal vs. WordPress: Sicherheitsaspekte
Die schlechte Nachricht zuerst: Alle CMS gehackt, wenn sie nicht ausreichend abgesichert sind. Unzureichend abgesichert bedeutet in den meisten Fällen:
- veraltete Web-Technologien in Betrieb (PHP 7.0 etc.),
- CMS-Core-Updates vernachlässigt,
- Verwendung von veralteten/nicht länger unterstützten Themes & Plugins,
- Plugins/Module mit bekannten Sicherheitslücken nicht entfernt bzw. nicht aktualisiert,
- Passwörter und Zugänge weitergegeben oder nach Sicherheitslecks nicht geändert.
Tipp: Für unsere Kundschaft erfolgen Backups und Updates automatisch im Rahmen des Vertrags. Neu aufgedeckte Sicherheitslücken beheben wir in der Regel sofort oder sehr zeitnah – um Hacking keine Chance zu geben.
WordPress verzeichnet durch seine weite Verbreitung tendenziell mehr automatisierte Hackingangriffe. Brute-Force-Attacken nutzen dabei insbesondere Sicherheitslücken durch veraltete Plugins aus, um WordPress-Seiten lahm zu legen und auf Kasino- oder Erotikseiten umzuleiten.
Drupal ist grundsätzlich ebenso sicher wie WordPress, tritt aber weniger häufig durch millionenfache Angriffsziele in die Öffentlichkeit. Deshalb kommen Drupal-Seiten auch eher für Organisationen in Frage, die mit sensiblen Daten arbeiten.
Wir beraten Sie gern im Detail dazu, welches CMS für Ihr Projekt die beste Wahl sein dürfte. Fragen Sie uns dazu einfach an!
Drupal FAQ
Unterhalb finden Sie noch ein paar kleine Fragen und Antworten die uns häufig erreichen.
Kein Schema gefunden.WordPress FAQ
Häufige Fragen die wir von Kunden hören und im Support-Chat beantworten.
Kein Schema gefunden.Warum benötigt Drupal und WordPress Wartung?
Beide Systeme benötigen Wartung, um sicherzustellen, dass sie reibungslos funktionieren und umfassenden Schutz vor Sicherheitsbedrohungen bieten.
Ein wichtiger Grund für die Wartung von Drupal und WordPress ist die regelmäßige Veröffentlichung von Sicherheitsupdates und Fehlerbehebungen. Diese Updates sind wichtig, um sicherzustellen, dass die Website gegen Sicherheitslücken und andere Bedrohungen geschützt ist und mögliche Fehler behoben werden. Wenn Sie diese Updates nicht installieren, könnte Ihre Website anfälliger für Hack-Angriffe und andere Sicherheitsbedrohungen werden.
Ein weiterer Grund für die Wartung von Drupal und WordPress ist die Pflege von Plugins und Erweiterungen. Wenn Sie Erweiterungen oder Plugins auf Ihrer Website verwenden, müssen diese möglicherweise aktualisiert werden, um sicherzustellen, dass sie reibungslos mit der neuesten Version von Drupal oder WordPress zusammenarbeiten. Wenn Sie diese Updates nicht installieren, könnten Probleme auftreten, die die Funktionalität Ihrer Website beeinträchtigen.
Schließlich erfordert die Wartung von Drupal und WordPress auch die regelmäßige Überprüfung und Optimierung der Website, um sicherzustellen, dass sie schnell lädt und gut funktioniert. Dazu gehört auch das Löschen von nicht mehr benötigten Dateien und das Überprüfen von Datenbanken auf mögliche Fehler. All dies trägt dazu bei, dass die Website reibungslos läuft und gut für die Benutzer funktioniert.
Insgesamt ist die Wartung von Drupal und WordPress wichtig, um sicherzustellen, dass die Website sicher, stabil und benutzerfreundlich bleibt.
Agentur für WordPress und Drupal
Als Agentur für WordPress und Drupal bieten wir Ihnen die Möglichkeit, das für Ihr Webprojekt am besten geeignete Content-Management-System auszuwählen. Beide CMS sind kostenlos und als Open-Source-Software erhältlich und werden von Unternehmen, Verwaltungen und Organisationen genutzt. WordPress ist einfach zu installieren und bietet viele Themes und Plugins, während Drupal etwas technisches Know-how erfordert und vor allem für komplexe Content-Hubs und Intranets geeignet ist. Entscheiden Sie sich für Drupal, sollten Sie professionelle Entwickler in Anspruch nehmen, um Ihr Projekt umzusetzen, während WordPress in der Regel von Laien betreut werden kann. Berücksichtigen Sie jedoch immer die Sicherheit und regelmäßige Wartungsarbeiten, um Ihre Website vor Hacking-Angriffen zu schützen.
