Die WordPress-Mediathek ist der zentrale Bereich im Dashboard, in dem alle hochgeladenen Bilder, Videos, Audiodateien und Dokumente verwaltet werden.
Was bedeutet das?
Jede Datei, die Sie in WordPress hochladen, landet automatisch in der Mediathek. Sie erreichen sie im Backend unter dem Menüpunkt Medien. Die Mediathek speichert alle Dateien strukturiert im Upload-Verzeichnis des Servers, standardmäßig unter wp-content/uploads/, sortiert nach Jahr und Monat. Gleichzeitig legt WordPress in der Datenbank einen Eintrag pro Datei an, der Metadaten wie Dateiname, Dateigröße, Titel, Alternativtext und Beschreibung enthält.
Die Ansicht der Mediathek bietet zwei Modi: eine Kachel-Ansicht mit Vorschaubildern und eine Listenansicht mit tabellarischen Informationen. In beiden Ansichten lassen sich Dateien nach Typ (Bild, Audio, Video, Dokument) oder nach Datum filtern. Unterstützt werden unter anderem die Formate JPEG, PNG, GIF, WebP, SVG (nach Aktivierung), MP4, MP3, PDF und DOCX.
Beim Hochladen eines Bildes erstellt WordPress automatisch mehrere Größenvarianten, die sogenannten Thumbnails. Diese werden für unterschiedliche Ausgabekontexte verwendet, etwa als kleines Vorschaubild im Blog oder als groß skaliertes Hero-Bild. Die erzeugten Größen sind in den WordPress-Einstellungen unter Medien konfigurierbar.
Beispiel aus der Praxis
Sie erstellen einen neuen Blogbeitrag über eine Dienstleistung und möchten ein Foto einbinden. Im Gutenberg-Editor klicken Sie auf „Bild hinzufügen“ und öffnen die Mediathek. Dort sehen Sie alle bereits hochgeladenen Bilder. Sie wählen ein passendes Bild aus, ergänzen den Alternativtext für Barrierefreiheit und Suchmaschinen, und fügen das Bild in den Beitrag ein. Die eigentliche Bilddatei liegt weiterhin in der Mediathek und kann in beliebig vielen Beiträgen und Seiten wiederverwendet werden.
Tipp aus der Praxis
Laden Sie Bilder vor dem Upload auf die maximale Anzeigebreite herunterskaliert hoch, in der Regel 1400 bis 1920 Pixel Breite. Denn WordPress speichert stets das Original und leitet alle Thumbnails daraus ab: Je kleiner das Original, desto weniger Speicherplatz belegen alle Varianten zusammen. Prüfen Sie zudem regelmäßig die Mediathek auf nicht verwendete Dateien. Nicht mehr benötigte Uploads lassen sich mit einem Plugin zur Medienverwaltung identifizieren und löschen, was den Speicherbedarf und die Ladezeit positiv beeinflusst.
Verwandte Begriffe
- Dashboard – Einstiegspunkt ins WordPress-Backend
- Gutenberg – Block-Editor, über den Bilder aus der Mediathek eingebunden werden
- Plugin – Erweiterungen zur Medienverwaltung und Bildoptimierung
- Datenbank – Speichert die Metadaten aller Mediendateien
- Cache – Beeinflusst die Auslieferungsgeschwindigkeit von Mediendateien