Ein Link (Hyperlink) ist eine anklickbare Verbindung zwischen zwei Webseiten oder Ressourcen, die durch das HTML-Element <a href="..."> erzeugt wird.
Was bedeutet das?
Links sind das grundlegende Navigationsprinzip des Webs. Tim Berners-Lee entwickelte das Hypertext-Konzept Anfang der 1990er-Jahre, und der Hyperlink ist seitdem das Element, das einzelne Dokumente zu einem weltweiten Netz verknüpft. Technisch besteht ein Link aus dem HTML-Anker-Element <a> mit dem Attribut href, das die Zieladresse enthält, sowie einem sichtbaren Text oder Bild, auf das Nutzerinnen und Nutzer klicken.
Man unterscheidet interne und externe Links. Interne Links verweisen auf andere Seiten oder Abschnitte derselben Website. Sie halten Besucher länger auf der Site und helfen Suchmaschinen, alle Seiten zu entdecken und in Relation zueinander zu setzen. Externe Links zeigen auf andere Domains. Sie können Vertrauen signalisieren (Verlinkung auf eine anerkannte Quelle), aber auch Linkkapital („Link Juice“) abgeben. Mit dem Attribut rel="nofollow" teilen Sie Suchmaschinen mit, dass Sie den verlinkten Inhalt nicht bestätigen möchten.
Für die Barrierefreiheit und SEO ist der Linktext (Ankertext) entscheidend. Ein Linktext wie „hier klicken“ sagt weder Screenreader-Nutzern noch Suchmaschinen, was sich hinter dem Link verbirgt. Ein beschreibender Text wie „WordPress-Wartungspreise ansehen“ ist sowohl barrierefrei als auch suchmaschinenfreundlich.
Beispiel aus der Praxis
Sie schreiben einen WordPress-Blogbeitrag über Sicherheitstipps und erwähnen dabei das Thema Updates. Statt „Lesen Sie mehr über Updates hier“ schreiben Sie einen internen Link mit dem Ankertext „WordPress-Updates richtig durchführen“, der auf Ihren Ratgeber-Artikel zu diesem Thema verweist. Suchmaschinen interpretieren diesen Ankertext als inhaltlichen Hinweis auf die verlinkte Seite und stärken so deren Relevanz für das Thema Updates. Gleichzeitig verweilen Besucher länger auf Ihrer Website, weil sie nahtlos zum nächsten relevanten Artikel wechseln können, ohne die Website zu verlassen.
Tipp aus der Praxis
Überprüfen Sie regelmäßig alle Links auf Ihrer WordPress-Website auf Gültigkeit. Gelöschte Seiten, umgezogene URLs oder deaktivierte externe Websites erzeugen „tote Links“ (404-Fehler). Diese schaden der Nutzerfreundlichkeit und können von Suchmaschinen negativ bewertet werden. Ein freies WordPress-Plugin wie „Broken Link Checker“ scannt alle Seiten, Beiträge und Kommentare auf tote Links und meldet diese im Dashboard. Alternativ lassen sich tote Links mit Crawling-Tools wie Screaming Frog gezielt aufspüren. Tote externe Links sollten Sie entweder durch aktuellere Quellen ersetzen oder den Link ganz entfernen.