Web-Hosting bezeichnet das Bereitstellen von Serverkapazität und Infrastruktur, auf der eine Website gespeichert und für Besucher weltweit erreichbar gemacht wird.
Was bedeutet das?
Jede Website, einschließlich jeder WordPress-Installation, liegt auf einem physischen oder virtuellen Server, der dauerhaft mit dem Internet verbunden ist. Dieser Server stellt die Dateien der Website bereit, wenn ein Besucher die Domain aufruft. Web-Hosting-Anbieter betreiben solche Server und vermieten Kapazitäten in unterschiedlichen Abstufungen.
Shared Hosting ist die kostengünstigste Variante: Viele Kunden teilen sich dieselben Serverressourcen. Das spart Kosten, kann aber bei hoher Last die Performance aller Mitnutzer beeinflussen. Virtuelles Privates Server Hosting (VPS) teilt einen physischen Server in isolierte virtuelle Maschinen auf, die jeweils dedizierte Ressourcen erhalten. Root-Server und dedizierte Server stellen die gesamten Serverressourcen für einen einzelnen Kunden bereit. Managed-WordPress-Hosting optimiert die Serverumgebung speziell für WordPress und übernimmt Aufgaben wie Caching, Backups und Updates.
Für eine WordPress-Website sind folgende Serveranforderungen entscheidend: PHP 8.3 oder höher, MySQL 8.0 oder MariaDB 10.6 (laut wordpress.org/about/requirements, Stand Mai 2026), ausreichend Arbeitsspeicher für PHP-Prozesse und ein Webserver wie Apache oder Nginx. Der Serverstandort beeinflusst die Ladegeschwindigkeit für Besucher aus bestimmten Regionen. Für eine Website mit hauptsächlich deutschen Besuchern ist ein Serverstandort in Deutschland vorteilhaft, da Datenpakete kürzere Wege zurücklegen.
Beispiel aus der Praxis
Sie betreiben eine WordPress-Website für einen lokalen Dienstleister. Die Website läuft auf einem günstigen Shared-Hosting-Paket. An einzelnen Tagen mit hohem Besucheraufkommen, etwa nach einer Werbeaktion, reagiert die Website sehr langsam oder zeigt Fehlermeldungen, weil der Server die Anfragen nicht schnell genug verarbeiten kann. Ein Upgrade auf ein VPS oder ein Managed-WordPress-Hosting-Paket löst das Problem: Die dedizierten Ressourcen stehen ausschließlich Ihrer Website zur Verfügung, und eine integrierte Caching-Ebene auf dem Server reduziert die Last zusätzlich.
Tipp aus der Praxis
Achten Sie beim Abschluss eines Hosting-Vertrags auf den Serverstandort und die verwendeten PHP- und MySQL-Versionen. Viele günstige Hosting-Pakete laufen noch auf PHP 7.4, was für WordPress weder empfohlen noch sicher ist. Fragen Sie konkret nach, welche PHP-Version als Standard gesetzt ist und ob Sie diese selbst auf PHP 8.3 umstellen können. CMS ADMINS betreibt WordPress-Websites auf Servern in Deutschland mit PHP 8.x und 60-Tage-Backup. Wenn Sie Fragen zur Hosting-Konfiguration haben, erreichen Sie uns unter +49 89 21550588-8.
Verwandte Begriffe
- Domain — die Domain zeigt über DNS auf den Server des Hostings
- PHP — der Hoster legt fest, welche PHP-Version auf dem Server aktiv ist
- Datenbank — der Hoster stellt die Datenbankumgebung (MySQL/MariaDB) bereit
- SSL — gute Hosting-Pakete stellen TLS-Zertifikate automatisch aus und erneuern sie
- Backup — zuverlässige Hoster führen automatische Backups durch und ermöglichen schnelle Wiederherstellung
- FTP — FTP-Zugangsdaten werden vom Hoster bereitgestellt, um Dateien auf den Server zu übertragen