WordPress FAQ

⌘K
  1. Start
  2. /
  3. WordPress FAQ
  4. /
  5. Glossar
  6. /
  7. SEA — Was ist Search Engi...

SEA — Was ist Search Engine Advertising?

SEA (Search Engine Advertising) bezeichnet bezahlte Werbeanzeigen in Suchmaschinen, die über ein Auktionssystem auf Keywords gebucht werden und sofort Sichtbarkeit erzeugen.

Was bedeutet das?

SEA ist der englische Begriff für Suchmaschinenwerbung. Im Gegensatz zur organischen Suchmaschinenoptimierung (SEO) erscheinen SEA-Anzeigen sofort an hervorgehobener Position im Suchergebnis, weil das Unternehmen pro Klick zahlt. Das bekannteste System ist Google Ads. Dort bieten Werbetreibende auf Keywords: Wer auf den Begriff „WordPress Wartung“ bietet, erscheint ganz oben, wenn jemand genau diesen Begriff eingibt.

Das Auktionsprinzip von Google Ads kombiniert zwei Faktoren: das maximale CPC-Gebot (Cost-per-Click) und den Qualitätsfaktor (Quality Score). Der Quality Score bewertet die Relevanz der Anzeige, die historische Click-Through-Rate (CTR) sowie die Qualität der Zielseite. Eine Anzeige mit hoher Relevanz kann teurere Mitbewerberkampagnen übertreffen, auch wenn das maximale Gebot niedriger ist. Die tatsächlich abgerechneten Kosten liegen daher oft unter dem gebotenen Maximum.

SEA-Anzeigen erscheinen auf dem Google Search Network: neben Google.com auch auf Google Maps, Google Shopping und auf Partnerwebseiten. Sie werden mit einem kleinen „Anzeige“-Label gekennzeichnet. Werbetreibende zahlen ausschliesslich dann, wenn jemand auf die Anzeige klickt (Pay-per-Click-Modell, kurz PPC). Das Tagesbudget lässt sich deckeln, die Kampagne jederzeit pausieren oder anpassen.

Neben Google Ads gibt es weitere SEA-Plattformen: Microsoft Advertising (Bing), Amazon Ads für Shop-Betreiber sowie Social-Ads-Systeme wie Meta Ads oder LinkedIn Ads, die ebenfalls Suchanzeigen anbieten. Im deutschen Markt dominiert Google mit einem Suchmaschinenanteil von über 90 Prozent, weshalb Google Ads für die meisten Kampagnen der erste Startpunkt ist.

Beispiel aus der Praxis

Ein WordPress-Dienstleister bucht das Keyword „WordPress Wartung günstig“ mit einem maximalen CPC von 2,50 Euro. Er erstellt Responsive Search Ads mit 15 Headlines und 4 Beschreibungen. Google testet automatisch, welche Kombination die beste CTR erzielt. Klickt ein Nutzer auf die Anzeige und landet auf der Servicepage, wird der tatsächliche CPC abgerechnet, der meist unter dem Maximalgebot liegt.

Das Tagesbudget von 20 Euro begrenzt die Gesamtausgaben. Im Google Ads-Konto ist genau einsehbar, welche Keywords Conversions ausgelöst haben, etwa Kontaktformular-Einsendungen oder Telefonanrufe. Auf Basis dieser Daten lassen sich schwache Keywords pausieren und das Budget auf profitable Begriffe konzentrieren.

Häufiger Fehler

Viele Einsteiger buchen weitgehend passende Keywords (Broad Match), ohne Ausschluss-Keywords (Negative Keywords) zu pflegen. Die Folge: Die Anzeige erscheint bei irrelevanten Suchanfragen wie „WordPress kostenlos lernen“ oder „WordPress selbst installieren“, was Budget verbraucht, ohne Conversions zu erzeugen. Vor jedem Kampagnenstart sollte deshalb eine Negative-Keyword-Liste mit mindestens 20 bis 30 Begriffen angelegt werden. Anzeigengruppen sollten thematisch eng gehalten werden, damit der Quality Score hoch bleibt und der CPC niedrig.

Ein zweiter häufiger Fehler ist eine schlechte Landingpage: Wer auf „WordPress Wartung“ klickt und auf der allgemeinen Homepage landet, findet nicht sofort, was er sucht. Der Quality Score sinkt, der CPC steigt, und die Conversion-Rate bleibt niedrig. Jede Anzeigengruppe braucht eine thematisch passende Zielseite.

Verwandte Begriffe

Still stuck? Contact

Wie können wir helfen?